e-challenge Bewerbung: Black Pirate Coffee Crew, der Shopping-Club für Kaffeefreunde

Pitch
Die Black Pirate Coffee Crew bietet eine Plattform für Kaffeeliebhaber. Die Kunden haben bei der Piraten-Crew die Wahl zwischen verschiedenen Kaffees von jeweils kleinen Röstereien.

Video


Kurzbeschreibung
Im Oktober 2009 hissten die Schwestern Annika Poloczek (27) und Carolin Maras (30) die Segel und gingen mit der Black Pirate Coffee Crew – dem weltweit ersten Shopping-Club für Kaffeefreunde – online.
QUALITÄT_Mit dem Konzept der Kaffeepiraten sollen Kleinröster eine Plattform erhalten, auf der sie ihre hochwertigen Kaffees überregional einer passgenauen Zielgruppe vorstellen können.
TRANSPARENZ_In regelmäßig wechselnden Verkaufsaktionen werden besondere Kaffees sowie das passende Kaffee-Zubehör angeboten und ausführlich über Herkunft, Qualität und Verarbeitung informiert.
BEWUSSTSEIN_Ziel ist es, gerade der jüngeren Generation von bewussten Kaffeetrinkern eine Alternative zum industriellen Kaffee-Einheitsbrei zu bieten.
BEWEGUNG_Durch ihr progressives Design, will die Black Pirate Coffee Crew das bisherige Kaffee-Image entstauben: Bei den Kaffeepiraten gibt es keine Bilder von Frauen, die vor dem Kamin eine dampfende Tasse Kaffee trinken, das kann und will doch keiner mehr sehen.
WISSEN_Eine stetig wachsende Bibliothek über Kaffeewissen steht Mitgliedern kostenlos zum Download zur Verfügung. So kann jeder zum echten Kaffeekenner werden.
INTERAKTION_Bei uns ist der Kunde nicht bloß Konsument, er kann sich an der Gestaltung des Sortiments aktiv beteiligen. So werden nach und nach besonders beliebte Produkte, die bereits in einem Special vorgestellt wurden, auf Wunsch ins feste Shop-Sortiment übernommen.
INNOVATION_Im Bereich des Ecommerce ist der Shopping-Club eines der erfolgversprechendsten und zukunftsträchtigsten Modelle. Online-Shops für Kaffee gibt es viele, ein Shopping-Club, in dem sich Bohnenliebhaber durch die verschiedenen Schätze von ausschließlich Kleinröstereien trinken können, ist bisher einzigartig. Mit der Black Pirate Coffee Crew schließen wir eine Kommunikationslücke von zwei Seiten: Unseren Kunden werden Kaffees vorgestellt, die man nur schwer oder gar nicht im Supermarkt oder im Laden um die Ecke kaufen kann. Kleinröstern, die oftmals nur im Dunstkreis ihrer Röster bekannt sind und sich mit den modernen Vertriebswegen über das Internet nur wenig auskennen, verhelfen wir mit unserem Konzept zu überregionaler Bekanntheit. Das Internet bietet dabei die einfachsten und direktesten Wege. Durch das Angebot von ausschließlich Produkten aus kleinen Röstereien, wollen wir das traditionelle Handwerk stärken und dem Wunsch der Kunden nach transparenten und regionalen Produkten gerecht werden. Dazu nutzen wir das Internet als den modernsten Kommunikations- und Vertriebskanal – so trifft Tradition auf Moderne.

Team

ANNIKA POLOCZEK studierte bis 2007 Kulturwirtschaft in Passau und war anschließend beim Berliner Start-Up Betterplace, einer Online-Plattform für soziale Projekte im Key-Account Management tätig.

CAROLIN MARAS studierte bis 2006 Amerikanistik, BWL und Psychologie in Frankfurt a. M. und arbeitete anschließend bei der Frankfurter Agentur Konvoi in der PR-Beratung.

Weitere Informationen

Eckdaten zum Unternehmen
Gründung: 1.7.2009
Unternehmensform: GbR
Finanzierung: Eigenkapital
Online seit: 28.9.2009
Heimathafen: Passau
Über alle weiteren Zahlen hüllen wir uns in Schweigen und lassen stattdessen unser Holzbein klappern, beim Klabautermann!

Warum nimmst du an der e-challenge teil?

Wir sind Piraten und daher keine Freunde langer Reden. Viel lieber trinken wir ein Tässchen Kaffee anstatt jede Menge Buchstaben aneinander zu reihen. Ihr wollt wissen, warum wir an der e-challenge teilnehmen?

  • Wir sind ein Ecommerce-StartUp.
  • Wir denken, wir sind innovativ.
  • Wir sind komplett eigenfinanziert, unsere Schatzkammer bietet daher noch genug Platz für Gold-Dukaten…..ergo: Wir sind bereit für die e-challenge!
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e-challenge Bewerbung: Avocado Store, der Marktplatz für Öko-Produkte

Pitch
Avocado Store ist Deutschlands größter Online Marktplatz für Öko-Produkte. Wir ermöglichen sowohl kleinen als auch großen Händlern, nachhaltige Produkte einfach und schnell über Avocado Store im Internet zu vertreiben. Kunden wird somit ein kategorieübergreifendes Angebot von grünen Produkten geboten.

Video

Kurzbeschreibung
Avocado Store ist Deutschlands größter Online Marktplatz für Öko-Produkte. Wir ermöglichen sowohl kleinen als auch großen Händlern, nachhaltige Produkte einfach und schnell über Avocado Store im Internet zu vertreiben. Kunden wird somit ein kategorieübergreifendes Angebot von grünen Produkten geboten.

Die Händler können sich online bei uns anmelden und Produkte bei uns einstellen. Jedes auf Avocado Store angelegte Produkt muss mindestens eines unserer neun Nachhaltigkeitskriterien erfüllen und wird erst von uns manuell frei geschaltet, wenn dies ausreichend in der Produktbeschreibung erklärt wurde, um die Qualität des Produktangebotes zu garantieren. Falls es trotzdem zu einem Fehler in der Produktauswahl kommen sollte, können unsere User Produkte reklamieren und wir nehmen diese daraufhin aus unserem Angebot.

Neben der Qualitätssicherung der Produktauswahl betreiben wir auch Content-Veredelung und übernehmen Marketing, PR und den gesamten Ablauf der Bestellung bis hin zur Zahlungsabwicklung.

Der Ablauf einer Bestellung auf Avocado Store läuft wie folgt ab: Ein Kunde sieht bei Avocado Store ein Produkt, das ihm gefällt und kauft es von Händler X. Er bezahlt es direkt bei uns. Daraufhin benachrichtigen wir den Händler, und dieser schickt das Produkt direkt an den Kunden. Avocado Store agiert als Treuhänder und überweist nach erfolgreicher Transaktion das Geld an den Händler, abzüglich einer Provision.

Der Unterschied zwischen Avocado Store und anderen Online-Shops liegt in der selbst programmierten Software auf Basis der modernsten Ruby on Rails Technologie. Wir verfügen über eine einzigartige Marktplatz-Funktion, welche es ermöglicht, dass ein Produkt auch von mehreren Händlern gleichzeitig angeboten werden kann. So bieten wir unseren Kunden nicht nur einen direkten Preisvergleich, sondern auch ein großes Angebot. Wir wollen damit erreichen, dass unsere Kunden bestmöglich über jedes Ökoprodukt informiert werden und ihre Kaufkraft verantwortungsvoll einsetzen.

Ziel ist es, unseren Kunden für jedes konventionelle Produkt eine „grüne“ Alternative anbieten zu können.

Team
Philipp Gloeckler (26 Jahre)
Ausbildung: Bachelor of Science (B.Sc) in General Management mit Fachrichtung Wirtschaftsinformatik, European Business School, Oestrich-Winkel, Deutschland, 2005-2008. E-Commerce & Internationaler Handel, HEC Montréal, Montréal, Kanada, 2007.
Berufliche Qualifikation bzw. Werdegang: Philipp Gloeckler hat Mitte 2009 die amerikanische Nachhaltigkeitsbewegung Carrotmob nach Deutschland gebracht und agierte als Öko-Lifestyle Berater für Fashion Labels, Online Portale und die Premium Exhibition (Berlin Fashion Week).
Von der Zeitschrift NEON wurde er 2009 als einer der 33 wichtigsten Grünen Deutschen ausgezeichnet.
Herr Gloeckler verfügt über umfangreiche Erfahrungen bei Business Development, Marketing und Vertrieb. Zudem hat er ein fundiertes Wissen über nachhaltige Produkte und verfügt über ein hervorragendes Netzwerk zu Händlern, Produzenten und Beratern im nachhaltigen Markt.
Bei Avocado Store ist Herr Gloeckler für das operative Geschäft zuständig. Dies umfasst unter anderem die Koordination der Entwicklung, die Akquise von Marken und Händlern sowie Marketing und PR.

Stephan Uhrenbacher (40 Jahre)
Ausbildung: Dipl. Wirtschaftsingenieur Maschinenbau, Universität Kaiserslautern, 1989 – 1994. MBA International Business, Queen’s University, Kingston Ontario, Canada, 1991 – 1992.
Berufliche Qualifikation bzw. Werdegang: Stephan Uhrenbacher gründete 2005 Qype.com, ein Online Empfehlungsportal, welches heute Marktführer in Deutschland, England und Frankreich ist. Hierbei schuf er mehr als 40 Arbeitsplätze in Hamburg und akquirierte ausländische Investitionen in Hamburg in Höhe von 8 Mio. Euro.
Ende der 90er gründete Herr Uhrenbacher das Reiseportal TravelChannel für Gruner+Jahr (Bertelsmann). Daraufhin war er sowohl für den Nordeuropäischen Markt von Lastminute.com als auch für Webseite von Bild.de verantwortlich. Zwischen 2003 und 2004 war er als COO für das operative Geschäft der Online Apotheke DocMorris zuständig.
Bei Avocado Store gestaltet Stephan Uhrenbacher die strategische Ausrichtung und ist für das Funding zuständig. Zudem bringt er seine langjährige Internet Expertise ein. Herr Uhrenbacher ist sowohl Gründer als auch Business Angel bei Avocado Store.

Weitere Informationen
Der Öko-Online-Marktplatz Avocado Store (www.avocadostore.de) wurde Ende 2009 von Stephan Uhrenbacher, Gründer des Online-Empfehlungsportals Qype.com, und Philipp Gloeckler gegründet und ist seit Ende Februar 2010 live.

Die Motivation: Nachhaltig orientierten Konsumenten eine Möglichkeit zu bieten, grüne Produkte einfach und bequem über das Internet kaufen zu können. Wir bieten grüne Produkte aus unterschiedlichen Kategorien an, etwa Mode, Möbel, Kinderspielzeug oder Kosmetika.

Nach nicht einmal einem halben Jahr ist Avocado Store Deutschlands größter Online-Marktplatz für nachhaltige Produkte. Mit mehr als 120 Anbietern gibt es bei uns eine Alternative für fast jedes konventionelle Produkt. Der Avocado Store wird sowohl von kleinen, unbekannten Händlern als auch von Branchengrößen wie Memo oder Waschbär genutzt. Für sie ist der Shop ein zusätzlicher Vertriebsweg, mit dem sie Bekanntheit und Absatz steigern können. Unser nächstes Ziel: Wir wollen weiter wachsen und unser Angebot sukzessive ausbauen.

Warum nimmst du an der e-challenge teil?
Als ich (Philipp) Viktoria vor einigen Wochen in Berlin getroffen habe, hat sie mich direkt auf die e-challenge aufmerksam gemacht. Ohne lange zu überlegen haben wir schnell ein Video gemacht um teilnehmen zu können. Gerne würden wir gemeinsam mit dem Support der Ecommerce Alliance und getlogistics ein kleines Zentrallager für unsere Anbieter ins Leben rufen. Zudem können wir uns gut vorstellen mit getperformance die ersten Schritte in die Fernsehwelt zu wagen.

Die Bewerber der letzten Qualifizierungsrunde der e-challenge

Letzte Woche endete die letzte Runde des Ecommerce-Contest e-challenge. Auch dieses Mal überzeugten die Bewerber mit vielen spannenden Ideen. Und natürlich wurde auch bei der letzten Runde die Abgabefrist für die Videos bis zum Ende ausgereizt. Doch die innovativen Ecommerce-Konzepte der Startups haben uns für das Warten entschädigt. Besonders begeistert waren wir von der Qualiät der Videos, alle BewerberInnen haben sich mächtig ins Zeug gelegt, um ihre Ideen in Bewegtbild umzusetzen! Und so präsentieren wir euch nun stolz die Bewerbungen der letzten Runde des Startup-Contests der Ecommerce Alliance:

  • Avocado Store: Deutschlands größter Online Marktplatz für Öko-Produkte,
  • Black Pirate Coffee Crew: Der Shopping-Club für Kaffeefreunde,
  • Boatoon: dem Wassersport-Portal,
  • Cashbits: das erste Bonus-Programm für den Longtail im E-Commerce,
  • Nelou: die Plattform für junge Designer,
  • Shobbits: der Treffpunkt für Shopping-Fans,
  • Shoopaa: the shopping experience, die Online-Shopping zum Erlebnis macht,
  • Yoose: Mobile Couponing.

Die Videos der Bewerber sollen euch natürlich auch dieses Mal nicht vorenthalten werden. Und so werden wir euch die Video-Beiträge in den nächsten Tagen vorstellen.
Jetzt ist aber erst einmal die Jury gefordert, um den letzten Startups den Einzug ins Finale zu ermöglichen. Sobald sie ihre Wahl getroffen hat, werden wir euch natürlich die drei Finalisten vorstellen.
Das große Finale, bei dem der Titel des innovativsten Ecommerce Startup 2010 verliehen wird,  findet dann Ende September/ Anfang Oktober in München statt.
Wir sind gespannt auf Finalisten und Finale und wollen am liebsten jetzt schon wissen: And the winner is…?

„Der Markt ändert sich – zumindest im Internet – im Wochentakt“ Vorrunden-Gewinner Adrian Haß von Shopotainment im Gespräch

Shopotainment ist der erste Produkt-Interaktionsdienst Deutschlands. Dahinter steckt das Konzept, sich mit Freunden über Produkte, die einem gefallen, austauschen zu können. Mitgründer Adrian Haß gibt den e-challenge-Lesern Einblick in das noch junge Startup und Insights in den Ecommerce Markt.

NB: Beschreib bitte kurz in einem Satz, was Shopotainment macht.
AH: Shopotainment bietet Konsumenten eine Möglichkeit sich mit Anderen spielerisch über Produkte auszutauschen.

NB: Wie ist euer Unternehmen entstanden?
AH: Ich hatte mich interessehalber mit dem Thema Produkt-Empfehlungssysteme beschäftigt. Als dann Sebastian Kurt seine Diplomarbeit zu „Interessenprofilen in virtuellen Identitäten“ am Fachbereich Mathematik & Informatik an der Freien Universität Berlin vorstellte, entwickelte sich in der Diskussion sehr schnell die Idee von Shopotainment. Im Rahmen eines Exist-Gründerstipendiums haben wir gemeinsam zunächst einen Prototypen entwickelt. Zum Jahreswechsel haben wir diesen dann mit einem neuen Produkt-Checkin-Interface nach Vorbild der Location-Checkin-Dienste wie z.B. foursquare versehen und unsere Gründung sowie die Finanzierung vorbereitet.

NB: Wer steckt genau hinter Shopotainment?
AH: Die Haiku Internet GmbH wurde zunächst von mir und Sebastian Kurt im Februar diesen Jahres gegründet. Mittlerweile haben sich daran zwei Business-Angels und die Investitionsbank Berlin über ihr Förderprogramm ProFIT beteiligt.

NB: Was war bisher das beeindruckendste Erlebnis, euer größter Erfolg?
AH: Ein Highlight war auf jeden Fall die Unterschrift unter den Beteiligungsvertrag beim Notar. Es hat uns sehr gefreut, dass es uns gelungen ist, andere von den Erfolgsaussichten unserer Unternehmung zu überzeugen.

NB: Was waren die größten Herausforderungen oder die größte Niederlage?
AH: Im Herbst des letzten Jahres gab es ein gewisses Tief, als die Förderung beendet und noch keine Anschlussfinanzierung in Sicht war. Da standen wir vor der Frage aufzugeben, weiter zu machen wie bisher oder etwas ganz Neues zu beginnen. Wir haben uns dann für’s Durchhalten und einen teilweisen Neuanfang entschieden, was sich im Endeffekt als sehr guter Mittelweg herausgestellt hat.

NB: Wodurch unterscheidet ihr euch von anderen Ecommerce Unternehmen, ganz konkret euren Mitbewerbern? Was macht ihr besser?
AH: Wir finden, dass im Bereich Social Commerce, wie man ja auch an einigen Teilnehmern der e-challenge sieht, sehr viele interessante Konzepte entstehen, die alle einen leicht unterschiedlichen Kernansatz verfolgen. Wir versuchen natürlich unseren Dienst so gut wie möglich zu machen, aber letztendlich wird der gewinnen, dessen Dienst den „Nerv der Konsumenten“ am besten trifft.

NB: Was glaubt ihr, macht euren Erfolg aus?
AH: Von Gründerseite ist natürlich eine gehörige Portion Durchhaltewillen und Begeisterungsfähigkeit notwendig, die aber nicht in Sturheit ausarten darf. Man sollte vielmehr lernwillig gegenüber User-Feedback und interessiert auf neue Markt-Entwicklungen reagieren. Zusätzlich braucht man dann ein heterogenes Team, das gern und produktiv diskutieren kann, danach aber auch mit Spaß an der Arbeit die gemeinsamen Ideen und Visionen umsetzt. Hier glauben wir grade mit den Mitteln aus unserer Investition eine interessante Mischung geschaffen zu haben.

NB: Was braucht ihr, um noch erfolgreicher zu werden?
AH: Zunächst brauchen wir noch etwas Zeit um unseren Relaunch vorzubereiten. Dann geht es vor allem um Nutzer: Neue Nutzer akquirieren, gutes Feedback einsammeln, um den Dienst zu verbessern und hoffentlich mit unseren Produkten auch einige Nutzer zum Kauf inspirieren. Dafür brauchen wir natürlich ein gutes Marketing und ein sehr gutes Produktmanagement. Wenn es dann richtig losgeht, haben wir mit einem unserer Investoren einen sehr guten Partner, was die technische Infrastruktur angeht.

NB: Was habt ihr euch für Ziele für die nächsten fünf Jahre gesetzt? Wo wollt ihr hin?
AH: Zunächst einmal ist es unser Ziel, einen nützlichen und viralen Dienst zu entwickeln, der den Nutzern Spaß macht. Dann wollen wir möglichst schnell internationalisieren und rentabel werden. In fünf Jahren hoffen wir dann, der führende Dienst im Internet zu werden.

NB: Wie relevant ist für euch der nicht-deutsche Markt, welche Pläne habt ihr außerhalb von Deutschland?
AH: Deutschland (ggf. Österreich/Schweiz) ist unser Heimatmarkt, der für sich genommen schon einen guten Boden für die ersten Schritte bietet. Selbstverständlich werden wir uns zunächst darauf konzentrieren, aber langfristig wollen wir schon auch nach ganz Europa und über den großen Teich.

NB: Habt ihr noch ein paar Tipps für andere Startups?
AH
: Durchhalten und an die Vision glauben, aber nicht stur an den ersten Plan halten, denn der Markt ändert sich – zumindest im Internet – im Wochentakt.

NB: Was begeistert euch besonders am Ecommerce?
AH: Wir finden an der Entwicklung der letzten Jahren sehr spannend, dass sich über das Internet in der Kommunikation vom Hersteller zum Kunden der Kreis schließt. Letztendlich wird das zu besseren Produkten und zur besseren Verbreitung von guten, aber bislang unbekannten Produkten führen. Aus Unternehmenssicht ist natürlich die gute Skalierbarkeit der Geschäftsmodelle und die geringe Eintrittshürde ideal für Gründungen.

NB: Was seht ihr für Entwicklungen in den nächsten Jahren im Ecommerce?
AH: Wir sind überzeugt, dass es weiter in Richtung „mündiger Käufer“ gehen wird, sprich: Nicht der mit dem größten Marketingbudget und der besten Kampagne gewinnt, sondern das bessere Produkt. Wir hoffen, dass wir dazu unseren Beitrag leisten können.

NB: Was erhofft ihr euch von der e-challenge?
AH: Auf jeden Fall interessante Gespräche mit den anderen Startups und Anwesenden im Finale. Außerdem glauben wir, dass ein Video ein probates Mittel ist, um in der Anfangsphase die Schlüssel-Nutzer emotional anzusprechen und gleichzeitig sein Produkt zu erklären. Dass dann noch ein Mediabudget zur Ausstrahlung enthalten ist, erlaubt natürlich einen fulminanten Einstieg in den Markt!

NB: Dann wünsche ich euch dafür viel Erfolg.
AH: Danke.

„Kunden wollen keine Produkte, sondern Lösungen“ e-challenge-Finalist Klaus Gildhorn von paymorrow

Geschäftsführer von paymorrow: Klaus Gildhorn

Klaus Gildhorn - paymorrow

Klaus Gildhorn ist Geschäftsführer der paymorrow GmbH, einem Rechnungsservice für Online-Händler. Paymorrow wickelt den kompletten Bezahlvorgang „Rechnungskauf“ für seine Kunden ab und garantiert dabei eine 100%ige Zahlungsgarantie.

NB: Klaus, beschreib bitte kurz in einem Satz, was paymorrow macht.

KG: Wir ermöglichen es Online-Shops, die risikoreiche Bezahlart „Rechnungskauf“ über unseren Service komplett auszulagern. Dabei erledigen wir nicht nur die gesamte operative Abwicklung, sondern decken mit unserer 100%igen Zahlungsgarantie auch noch das gesamte Risiko des Händlers ab.

NB: Wie ist euer Unternehmen entstanden?

KG: Die Idee ist letztendlich die Essenz aus einer Reihe von Beratungsprojekten, die wir zuvor bei verschiedenen Dienstleistern der Kreditmanagement-Branche realisierten.

Wir haben analysiert, an welchen neuralgischen Punkten im Wachstumsmarkt Ecommerce noch starkes Optimierungspotenzial besteht. Dabei sind wir sehr schnell auf das Thema „sicheres Bezahlen“ gestoßen. Und mit unserem Konzept „paymorrow“ decken wir in dieser Hinsicht sowohl die Bedürfnisse der Händler, als auch deren Käufer voll ab.

NB: Wer steckt genau hinter paymorrow?

KG: Die paymorrow GmbH wurde im April 2008 als Joint Venture der Blueconomy GmbH (Strategie und operative Umsetzung) und der Wipfler Consulting GmbH (Investor und IT – Mentor) gegründet.

NB: Was war bisher das beeindruckendste Erlebnis, euer größter Erfolg?

KG: Das beeindruckendste Erlebnis war der Gewinn unseres allerersten Preises, als wir vom Cyberforum letztes Jahr zum Cyberchampion in der Kategorie Newcomer gekürt wurden.

Der bislang größte Erfolg ist für uns das Zwischenergebnis nach den ersten 12 Monaten Live-Betrieb: Wir konnten bislang mehr als 1.000 Online-Händler für unsere Idee gewinnen und haben mehr als 250.000 Käufer, die bereits über paymorrow die Rechnung im Internet nutzen.

NB: Was waren die größten Herausforderungen oder die größte Niederlage?

KG: Die größte Herausforderung war, sozusagen als Neugründung und „First Mover“ bei den Händlern das Vertrauen in unsere Dienstleistung zu gewinnen. Dass kurz vor unserem Going-live ein ähnlich ausgerichtetes Projekt leider den Betrieb einstellen musste, steigerte damals nicht unbedingt das Vertrauen der Online-Händler in die Idee.

NB: Wodurch unterscheidet ihr euch von anderen Ecommerce Unternehmen, ganz konkret euren Mitbewerbern? Was macht ihr besser?

KG: Wir sehen uns als First Mover in diesem Segment. Das bedeutet einerseits, dass wir eigentlich alles „from scratch“ aufbauen mussten. Da wir kein „CopyCat“ sind, bestimmen wir andererseits unsere Schwerpunkte und unsere Strategie vollkommen nach unseren Prioritäten. Das verschafft uns natürlich immer einen mehr oder weniger großen Vorsprung am Markt, den unsere Kunden sehr wohl zu schätzen wissen.

NB: Was glaubt ihr, macht euren Erfolg aus?

KG: Wir sind immer bestrebt im Interesse unserer Kunden noch besser zu werden. Innovation ist für uns ein sehr wichtiges Thema. Daher sind wir auch stets damit beschäftigt, unsere Services sowohl auf Händler- als auch auch auf Käufer-Seite auszubauen. Wir sind schnell und unabhängig und können daher unsere Ideen flexibel und zügig umsetzen.

NB: Was braucht ihr, um noch erfolgreicher zu werden?

KG: Einen gezielten Ausbau unserer Ressourcen, um noch schneller unsere geplanten Erweiterungen und vor allem die innovativen Ideen umzusetzen, die wir gemeinsam mit unseren Kunden entwickeln.

Ganz besonders wichtig ist es für uns auch, das Team mit weiteren unternehmerisch denkenden Spezialisten zu ergänzen, die engagiert das Wachstum von paymorrow mitgestalten wollen.

NB: Was habt ihr euch für Ziele für die nächsten fünf Jahre gesetzt? Wo wollt ihr hin?

Logo paymorrow

paymorrow Logo

KG: Wir wollen eine der führenden Bezahlarten werden. paymorrow soll bei Händlern und Käufern als Synonym für den fairen Handel im Internet bekannt sein, die Marke paymorrow für außerordentliche Qualität und Vertrauen stehen.

NB: Wie relevant ist für euch der nicht-deutsche Markt, welche Pläne habt ihr außerhalb von Deutschland?

KG: Der deutsche Markt hat für uns aktuell noch die höchste Priorität. Aufgrund der wachsenden Nachfrage bereiten wir zusätzlich entsprechende Projekte in einzelnen Nachbarländern vor. Diese sollen in den nächsten Monaten starten.

NB: Habt ihr noch ein paar Tipps für andere Startups?

KG: Ganz besonders wichtig sind gute Netzwerke, vielleicht auch die Möglichkeit gerade in der Startphase über diese Netzwerke mit einem Mentor zu arbeiten.

Man sollte immer den Markt und dessen Bedürfnisse im Auge behalten, denn Kunden wollen keine Produkte, sondern Lösungen. Begeisterte Kunden sind die besten Multiplikatoren.

Sehr wichtig ist auch eine klare Positionierung und eine konsequente Ausrichtung entsprechend der Planung.

NB: Was begeistert euch besonders am Ecommerce?

KG: Der Ecommerce unterliegt auf Grund seiner offenen und heterogenen Struktur einem stetigen und vor allem schnellen Wandel und stellt daher immer wieder neue Herausforderungen. Hier sind Kreativität und innovative Lösungen gefragt.

NB: Was seht ihr für Entwicklungen in den nächsten Jahren im Ecommerce?

KG: Es werden noch mehr Leistungen aus der realen Welt in die Virtuelle portiert und es werden noch mehr Services vollkommen neu geschaffen. Es wird zunehmend Konzepte geben, die bereits mit vergleichsweise kleinen Zielgruppen profitabel betrieben werden. Das führt zu einer weiteren Spezialisierung bis hin zur vollkommenen Individualisierung.

Neben den content-getriebenen Entwicklungen wird sich vor allem die Infrastruktur und Verfügbarkeit des Netzes dramatisch fortentwickeln.

NB: Was erhofft ihr euch von der e-challenge?

KG: Wir freuen uns auf das Feedback zu unserer Geschäftsidee und vor allem auch auf die Resonanz, die unser Konzept bei Händlern, Käufern, Fachleuten und Investoren hervorruft.

Und natürlich sind wir auch angetreten, um zu gewinnen.

NB: Dann wünsche ich euch dabei viel Glück.

KG: Vielen Dank.

„Eine Gründung ist ein ständiges Wechselbad der Gefühle“ – e-challenge Vorrunden-Gewinner Manuel Apitzsch von Hotelsnapper im Gespräch

Manuel Apitzsch ist Geschäftsführer der Hotelsnapper Gmbh, dem Hotelpreis-Verhandlungsportal. Ein Hotelzimmer genau nach deinen Wünschen? Hotelsnapper besorgt es dir. Dafür tritt es mit verschiedenen Hotels in Verbindung und sucht genau das Hotel, das am besten deinen Wünschen entspricht.

Geschäftsführer der Hotelsnapper GmbH Manuel Apitzsch

Geschäftsführer der Hotelsnapper GmbH Manuel Apitzsch

NB: Manuel, beschreib bitte kurz in einem Satz, was Hotelsnapper ganz genau macht.

MA: Wir entwickeln das erste Hotelpreisverhandlungsportal Deutschlands: Die Hotelsnapper GmbH.

NB: Wie ist euer Unternehmen entstanden?

MA: Ein Freund von mir ist ziemlich oft international auf Geschäftsreise unterwegs und entscheidet immer sehr pragmatisch, in welchem Hotel er absteigt. Der Preis, die Klassifizierung und die Lage sind seine Hauptkriterien. Hin und wieder ruft er auch bei den Hotels an und handelt seinen Preis aus. – Nun dachte er sich, dass man das doch auch automatisiert können sollte. Aber beinahe drohte dieser Idee das Schicksal der wahrscheinlich meisten guten Ideen: Sie werden nicht weiterverfolgt. Doch an einem Abend haben wir bei einem gemeinsamen Kneipenbesuch so lange darüber gesprochen, dass wir begonnen haben, sie gemeinsam weiter zu spinnen und einen Businessplan zu schreiben – die Grundlage der heutigen Hotelsnapper GmbH.

NB: Wer steckt denn genau hinter der Hotelsnapper GmbH?

MA: Finanziert wird das Projekt vom Mehrheitsgesellschafter Manuel Apitzsch bzw. seinem Unternehmen, der Apitzsch Media GmbH. Neben ihm sind noch der Ideengeber, Moritz Herrmann, der Co-Autor des Businessplans Martin Blöchinger, sowie die beiden Mitarbeiter Michael Waldner und Sebastian Rüll beteiligt.

NB: Was war bisher das beeindruckendste Erlebnis, euer größter Erfolg?

MA: Unser größter Erfolg war bislang der Zuspruch, den wir sowohl von den Hoteliers, als auch von den Endkunden erhalten haben. So hören wir häufig von der Hotelseite „Ihr habt das Problem der Hotellerie erkannt – wir freuen uns drauf!“ oder von den Endkunden „Prima. Ob auf dem Hotel später Maritim, Interconti oder Steigenberger steht, ist mir eigentlich egal – Hauptsache Preis, Qualität und Lage stimmen.“

NB: Was waren die größten Herausforderungen oder die größte Niederlage/ Zweifel?

MA: Eine große Herausforderung ist momentan sicherlich der Ausbau der eigenen IT-Abteilung. Gute Entwickler zu finden ist nicht einfach. Die Guten machen sich meist selbständig und haben selten Lust auf nur ein Projekt. Aber wir sind dran und werden auch diese Hürde nehmen. Wirkliche Niederlagen hatten wir bislang glücklicherweise noch nicht.

NB: Wodurch unterscheidet ihr euch von anderen Ecommerce Unternehmen und ganz konkret von euren Mitbewerbern? Was macht ihr besser?

MA: Es gibt in diesem Segment in Deutschland eigentlich kaum Wettbewerb. Vereinzelt gibt es Angebote für „Glückshotels“, „Hotelroulette“, oder auch „ Top Secret Hotels“ … Hier geben wir den Kunden aber neben einer Qualitätsgarantie (keines der buchbaren Hotels hat eine durchschnittliche Gästebewertung von weniger als 75%) auch die Möglichkeit, wirklich jedes Hotel in Deutschland anzufragen – Nicht nur Partnerhotels des Vermittlers. Somit kann der Buchungskunde auch seinen gewünschten Zielort innerhalb einer Stadt recht genau eingrenzen.

NB: Was glaubt ihr, macht euren Erfolg aus?

MA: Ich glaube an die Idee und daran, dass wir es schaffen können, sowohl den Hotels als auch den Buchungskunden damit einen echten Mehrwert zu bieten. Aber neben der Idee ist eben auch das Team entscheidend. Und für den Start konnte ich mit Michael Waldner für das Marketing und Sebastian Rüll für die IT zwei wirklich gute Jungs gewinnen, die auch unternehmerische Erfahrung mitbringen. Auch ich selbst habe bereits zwei recht erfolgreiche Gründungen hinter mir und kann aus diesen Projekten Erfahrung einbringen.

NB: Was braucht ihr, um noch erfolgreicher zu werden?

MA: Viele Hotels … und noch viel mehr Buchungskunden.

NB: Was habt ihr euch für Ziele für die nächsten fünf Jahre gesetzt? Wo wollt ihr hin?

MA: In den nächsten 5 Jahren wollen wir im europäischen Internet eine etablierte Größe in der Hotelpreisverhandlung erreichen.

NB: Wie relevant ist für euch der nicht-deutsche Markt, welche Pläne habt ihr außerhalb von Deutschland?

Map-Hotelsnapper

Hotelsnapper-Map

MA: Der nicht-deutsche Markt hat eine hohe Relevanz für uns. Österreich und die Schweiz sind natürlich allein durch die gleiche Sprache und eine ähnliche Mentalität ein recht naheliegendes Expansionsfeld. Aber schon die Tatsache, dass Hotels und insbesondere Hotelketten oft sehr international aufgestellt sind, fordert von uns, gemeinsam mit den Hotelpartnern recht schnell über Deutschlands Grenzen hinauszuwachsen. Das Geschäftsmodell und die Software sind skalierbar, und die Überschreitung von Ländergrenzen ist hier auch von der Komplexität her überschaubar.

NB: Habt ihr vielleicht noch ein paar Tipps für andere Startups?

MA: Ich glaube, das Wichtigste zum Start ist ein guter Businessplan – gar nicht mal für potenzielle Investoren, sondern vor allem für sich selbst. Man sollte sich hierfür Zeit nehmen und möglichst sauber recherchieren. Während des Schreibens kann man schon recht viele kritische Fragen beantworten und Risiken bewerten, von denen man dann im Markt nicht mehr überrascht werden kann.
Eine Gründung ist ein ständiges Wechselbad der Gefühle. Der guten Nachricht folgt unmittelbar die schlechte … Man darf sich jedoch nicht entmutigen lassen und sollte hin und wieder erfahrene Leute nach deren Meinung fragen. Die Chance ein produktives Feedback zu bekommen ist größer als die Gefahr, dass der Gesprächspartner einem die Idee stiehlt.

NB: Was begeistert euch besonders am Ecommerce?

MA: Die Reichweite und die Transparenz. Man kann theoretisch jeden Internetnutzer weltweit erreichen und das auch transparent nachvollziehen. Durch die Fülle der Zahlen, die man mit jedem Besuch, Kauf oder auch Kaufabbruch erhält, ergeben sich eine Menge Optimierungsmöglichkeiten. Auch für die Online-Vermarktung der eigenen Seite ist die Transparenz eine feine Sache. So lässt sich eben im Gegensatz zu klassischen Medien recht einfach und unmittelbar feststellen, ob sich eine Werbung gelohnt hat oder eben nicht.

NB: Was seht ihr für Entwicklungen in den nächsten Jahren im Ecommerce?

MA: Ich denke, dass die großen Händler wie Amazon oder Apple noch größer werden und auch Google stärker in den Ecommerce einsteigen wird. Wahrscheinlich wird auch Facebook bald das Potenzial erkennen und über die Werbung hinaus in tiefere Wertschöpfungsstufen einsteigen. Dabei nehmen die Preistransparenz und die Verhandlungsbereitschaft der Hersteller durch die händlerseitige Bündelung von Nachfrage sicherlich weiter zu. Amazon macht hier nichts anderes als ein Shopping-Club oder ein Couponing-Dienst. Diese Unternehmen generieren und bündeln eine hohe Nachfrage und drücken damit die Preise. Diese Vorgehensweise wird in den nächsten Jahren eine noch größere Rolle spielen – natürlich auch im mobile commerce.

NB: Was erhofft ihr euch von der e-challenge?

MA: Wir erhoffen uns von der e-challenge im Kern Bekanntheit. Bekanntheit aufzubauen ist nicht einfach bei der Vielzahl von Online-Angeboten. Sicherlich kann der Preis für den ersten Platz hier als Investition in die Bekanntheit und den Markenaufbau einen großen Beitrag leisten. Aber auch die Aufmerksamkeit, die durch den Wettbewerb selbst entsteht, ist wertvoll für uns. Darüber hinaus freue ich mich natürlich drauf, die anderen Teilnehmer kennenzulernen, mehr über sie zu erfahren und vielleicht von ihnen lernen zu können.

NB: Vielen Dank für das Interview und viel Glück für das Finale.

MA: Gerne.

E-Challenge-Finalisten: drei weitere Ecommerce-Innovatoren haben sich qualifiziert!

Die zweite Runde der e-challenge, dem Startup-Contest der Ecommerce Alliance, ist vollendet. Wieder galt es für die Jury spannende Ecommerce-Konzepte zu bewerten. Auch diesmal gab es ein heißes Kopf-an-Kopf-Rennen. Hier nun die glücklichen Gewinner, die im September beim Finale in München dabei sein werden:

1) paymorrow , der Rechnungskauf im Internet mit Zahlungsgarantie


2) hotelsnapper, das Hotelzimmer-Verhandlungsportal


3) Shopotainment mit einem Produkt-Interaktions-Dienst


Diese drei Startups haben sich mit ihren Videos für das Finale qualifiziert, das Ende September stattfindet. Bis dahin bleibt es aber weiter spannend, denn es folgt noch eine weitere Bewerbungsrunde.

Wenn ihr auch ein Startup seid und glaubt, ihr habt eine Idee mit der ihr neue Maßstäbe im Ecommerce setzen könnt, dann bewerbt euch noch bis zum 26.08. für die dritte und letzte Vorrunde. Gießt einfach eure Idee in Videoform und schickt das Ergebnis an: video —at— e-challenge.tv. Alle weiteren Informationen zum Ablauf des Contests sind auch hier zu finden.

e-challenge Bewerbung: paymorrow, der Rechnungskauf im Internet mit Zahlungsgarantie

Pitch
paymorrow wickelt als Servicer füƒr Online-H„ändler die risikoreiche Bezahlart “Rechnungskauf” komplett ab. Die Transaktionen, die üƒber paymorrow abgewickelt werden, sind mit einer 100%tigen Zahlungsgarantie abgesichert. Credo: Häƒndler und Käƒufer sollen fair und sicher miteinander handeln kö„nnen.

Video

Kurzbeschreibung
Mehr Umsatz füƒr Online-Hä„ndler durch einen eigens entwickelten Webservice, der es Online-Shops erlaubt, den füƒr sie risikobehafteten Rechnungskauf als wettbewerbswirksames Bezahlverfahren risikofrei anzubieten. Mehrwert füƒr Online-Kä„ufer bietet unser kostenfreies Kä„uferportal mit seinen Features.

Das Ziel von paymorrow ist, einen Webservice zu entwickeln und zu etablieren, der es vor allem Online-Shops kleinerer und mittlerer Grö߅†e erlaubt, den füƒr sie risikobehafteten Rechnungskauf als wettbewerbswirksames Bezahlverfahren anzubieten. Im Vordergrund steht bei paymorrow, die Hä„ndler dabei zu unterstüƒtzen, ihre Ums„ätze signifikant zu steigern. Durch die erfolgsabhä„ngige Bezahlung von paymorrow wird diese Ausrichtung unterstrichen, denn der Hä„ndler zahlt erst, wenn er üƒber paymorrow Umsatz generiert.
Online-Hä„ndler, die den paymorrow-Rechnungskauf einsetzen, verringern Ihre Kaufabbrüƒche und erzielen so hö…here Umsä„tze. Die integrierte Zahlungsgarantie von paymorrow gibt den Hä„ndlern ein H…öchstma߆ an Sicherheit beim Einsatz der beliebtesten Zahlungsmethode gepaart mit einem zuverlä„ssigen und kalkulierbaren
Cash-Flow (spä„testens 30 Tage nach Rechnungsstellung erhä„lt der H„ändler von paymorrow den offenen Rechnungsbetrag!). Hä„ndler, die den paymorrow-Rechnungskauf nutzen, benö…tigen somit kein eigenes Risikomanagement, müƒssen sich nicht um die nachgelagerten Prozesse im Debitorenmanagement / Inkasso kƒümmern und sparen somit hohe finanzielle und personelle Aufwendungen füƒr die Abwicklung. paymorrow bietet diese Dienstleistungskette aus einer Hand und vollstä„ndig integriert in die Prozesskette von Online-Shop und Warenwirtschaft.
Abgesichert sind die paymorrow-Transaktionen füƒr jeden Hä„ndler bei der coface Deutschland AG, einem der weltweit grö߅†ten Kreditversicherer, der seit mehr als 80 Jahren Unternehmen mit seinen Lö…sungen im Forderungsmanagement unterstüƒtzt.

Das paymorrow System im ܆berblick
Als technische Grundlage wurde ein spezifisches, internetbasierendes System entwickelt, welches sich aus Schnittstellen (Plugins), Webservices, Risikomanagement-, Debitorenmanagement- und Abrechnungssystemen zusammensetzt. ‡Über diese Plattform wird eine bislang einmalige Kombination aus Payment-Services und Kreditversicherungsleistungen betrieben, die füƒr alle Beteiligten (Online-Kä„ufer, Online-Hä„ndler und Servicer) herausragende Vorteile bietet: Sicherer Handel im eCommerce ohne Preisgabe von vertraulichen Konto- oder Kreditkartendaten, hö…here Konversionsraten, vollere Warenkö…rbe, signifikante Umsatzsteigerungen (nachweislich >20%), zuverlä„ssiger Cash Flow und die integrierte Zahlungsgarantie.
Den Hä„ndlern stehen füƒr die einfache und reibungslose Integration des paymorrow-Rechnungskaufs in ihre Shops mehr als 15 standardisierte Plugins fƒür die gä„ngigsten Shop- und Warenwirtschaftssysteme zur Verfüƒgung; darunter xt:commerce, OXID, ePages, plentyMarkets, Magento etc.
Kundennaher Service, die transparente Preisstruktur sowie attraktive Konditionen haben bereits in den ersten 12 Betriebsmonaten nahezu 1000 Hä„ndler unterschiedlicher Gr…ö߆e und Sortimentsgruppen davon ƒüberzeugt, wie wichtig es ist, ihren Kunden den paymorrow-Rechnungskauf anzubieten.

Team
Klaus D. Gildhorn / Geschƒftsf…hrer: 48 Jahre alt, 5 Jahre Bankkaufmann,
14 Jahre im fƒührenden Dienstleistungsrechenzentrum füƒr Banken in Deutschland, Initialisierung und Grüƒndung der paymorrow GmbH.

Martina Isabelle Sauer / Managerin Kundenservice: 39 Jahre alt, Juristin mit RA – Zulassung, Aufbau Kundenservice, Forderungsmanagement und HR bei paymorrow GmbH.

Bianka Reinhardt / Marketingmanagerin: 46 Jahre alt, 15 Jahre Erfahrung in verschiedenen leitenden Marketingpositionen in mittelstä„ndischen Unternehmen u.a. in den Branchen IT, Internet, Finanzdienstleistung.

Weitere Informationen
Die paymorrow GmbH wurde im April 2008 als Joint Venture der Blueconomy GmbH (Strategie und operative Umsetzung) und der Wipfler Consulting GmbH (Investor und IT-Mentor) gegrüƒndet.

Warum nimmst du an der e-challenge teil?
Wir glauben, dass wir zu Deutschlands innovativsten Ecommerce Startups gehö…ren und mö…chten uns daher der e-challenge 2010 stellen.
Mit dem paymorrow Rechnungskauf haben wir in Deutschland füƒr Online-Hä„ndler und Online-Kä„ufer ein Zeichen gesetzt. Der Aufbau und erfolgreiche Betrieb des System- und Geschä„ftsmodells im eCommerce von paymorrow ist innovativ.
paymorrow ist der First Mover am Markt, der den Rechnungskauf mit Zahlungsgarantie in dieser Komplexitä„t anbietet und nachhaltig betreibt: Das Bezahlverfahren fü…r ALLE Betriebsgrö߄‡en im eCommerce – volle Konzentration statt Diversifikation.
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e-challenge Bewerbung: hotelsnapper, das Hotelzimmer-Verhandlungsportal

Pitch
„Budget 70 €, Anreise in zwei Wochen, 2 Nächte Aufenthalt, 4 Sterne, Lage: Nähe München Marienplatz“. Hotelsnapper tritt für den Kunden mit passenden Hotels in Verhandlung und findet zu einem festgelegten Preis und in angemessenem Zeitrahmen die bestmögliche Lösung für sein Unterkunftsproblem.

Video

Kurzbeschreibung
Die Hotelsnapper GmbH setzt sich zum Ziel, Hotelzimmer-Restkontingente weit unterhalb des normalen Handelspreises zu vertreiben. Hier wird der mögliche Käufer auf der Webseite www.hotelsnapper.de, der zugehörigen Mobile App oder auch telefonisch an der Hotline aufgefordert, die gewünschten An- und Abreisedaten, die Wunschkategorie sowie den gewünschten Ort / Umkreis anzugeben und dieses mit einem verbindlichen Angebot zu kombinieren. Beispielsweise „70 €, Check-In heute, 4 Sterne, 2 Nächte, München Schwabing“. Anschließend verpflichtet er sich, die optional entstehende Buchung quasi blind anzunehmen.

Nun erhalten alle Hotels der entsprechenden Kategorie im gewünschten Stadtteil die verbindliche Anfrage des Gastes, ein Zimmer für den gewünschten Preis im gewünschten Zeitraum abzunehmen. Sobald das erste Hotel das Angebot akzeptiert, haben Gast und Hotel einen rechtswirksamen Kaufvertrag abgeschlossen und das Hotel kann dem Gast die Buchungsbestätigung senden. Erst in diesem Moment erfährt der Gast, in welchem Hotel er untergebracht wird. Diese Anonymität ist wichtig, um den Hotelier vor Verwässerung seiner Marktpreise und damit vor Kannibalisierung seiner herkömmlichen Buchungskanäle zu schützen. Dies geschieht letzten Endes über das klare Statement „Jeder Deal ist einmalig“.

Das Hotel hat neben der Annahme des Angebots auch einmalig die Möglichkeit, ein Gegenangebot zu platzieren. In unserem Beispiel sind dem Hotelier 70 € pro Nacht zu wenig, aber 80 € wären annehmbar. Dies teilt er dem Gast innerhalb seines Login-Bereichs entsprechend mit. Der Gast kann nun wiederum seinerseits das erhöhte Angebot des noch anonymen Hoteliers annehmen und damit die Buchung für beide Seiten fixieren.

Die Hotelsnapper GmbH selbst tritt hier entsprechend lediglich als Vermittler auf – keinesfalls als Reiseveranstalter. Der Kunde zahlt sein Hotelzimmer, wie gewohnt, direkt im Hotel bei der Abreise und steht damit auch ausschließlich mit dem Hotel in einem Vertragsverhältnis. Der Hotelier erhält am Monatsende eine Rechnung über die Provisionen der vermittelten Hotelzimmer.

Team
Manuel Apitzsch: Jahrgang 1980, Diplom-Medienwirt (FH), Geschäftsführer Apitzsch Media GmbH
Sebastian Rüll: Jahrgang 1980, Diplom-Informatiker (FH), Freiberuflicher Online-Consultant
Michael Waldner: Jahrgang 1979, Magister der Sozial- und Wirtschaftswissenschaften, Selbständiger Online-Marketing- und Projekt-Berater

Weitere Informationen
Die Idee, ein Hotelzimmer-Verhandlungsportal zu entwickeln, entstand Ende 2009. Ab März 2010 begann die konzeptionelle Entwicklung der Plattform und seit Juni 2010 befindet sich hotelsnapper.de in der Programmierung.
Hotelsnapper.de ist ein Produkt der Hotelsnapper GmbH. Diese wurde im Juni 2010 gegründet. Die Anteilsmehrheit liegt mit derzeit 81% bei der Apitzsch Media GmbH.
Das Unternehmen ist zu 100% aus Eigenmitteln finanziert. Derzeit werden Verhandlungen mit mehreren interessierten Investoren geführt.

Warum nimmst du an der e-challenge teil?
Der Erfolg eines Start-ups wird nicht unwesentlich von der sozialen Vernetzung des Teams beeinflusst. Wir sehen die e-challenge 2010 daher in erster Linie als Chance, mit anderen Gründern und Entscheidern in der Online-Welt in Kontakt zu treten und davon zu profitieren.
Unabhängig vom Ausgang des Wettbewerbes sehen wir darüber hinaus die Möglichkeit den einen oder anderen SEO-relevanten Link oder Pressemitteilungen zu bekommen, die uns in der frühen Phase der Unternehmung nur helfen können.
Natürlich wollen wir mit unserem Unternehmen im Wettbewerb sehr gut abschneiden. Eine zusätzliche Finanzspritze oder Mediavolumen sind sehr attraktive Preise, die uns dabei helfen können die benötigte Reichweite für unsere B2C-Applikation zu verschaffen.

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e-challenge Bewerbung: Shopotainment mit einem Produkt-Interaktions-Dienst

Pitch
Shopotainment ist der erste Internet-Dienst in Deutschland, der es Konsumenten ermöglicht Interaktionen zu Produkten zu veröffentlichen (check-in), damit Punkte oder Auszeichnungen zu sammeln und so neue, relevante Produkte über Ihre Freunde zu entdecken.

Video

Kurzbeschreibung
Die Idee hinter Shopotainment ist es, dem Konsumenten einen interessanten Feed an relevanten Produkten zur Verfügung zu stellen wo immer er sich befindet.

In einer Welt, wo man täglich mit neuen Produkten und Werbebotschaften überschwemmt wird, ergibt sich die Relevanz der Produktempfehlungen über Shopotainment aus den umfangreichen Individualisierungsmöglichkeiten des Feed (Marken, Benutzer, Themen und automatisch über ein Produktempfehlungssystem) und den Produktinteraktionen von „echten Freunden“, mit denen man dann gleich über die Produkte diskutieren kann oder gezielt Fragen stellen kann.

Über ein spielerisches Interface, wo der Nutzer Punkte für Aktionen oder Auszeichnungen für bestimmte Kombinationen von Aktionen sammeln kann, und Dialogfunktionen, wie Kommentieren oder Bewerten, wird unkomplizierter und schneller, jedoch authentischer, Austausch zu Produkten ermöglicht. Dieses wird über Applications in den sozialen Netzwerken oder auf Mobiltelefonen zur Verfügung gestellt, so dass es jederzeit verfügbar ist.

Gefällt dem Nutzer ein gesehenes Produkt, kann er es – getreu dem Motto: „Das will ich auch!“ – in einem (oder mehreren) über Affiliate-Links angebundenen Online-Shop(s) erwerben und Shopotainment verdient mit (via PPC oder PPO). Später lassen sich die Informationen in anonymisierter und aggregierter Form für Marktforschung nutzen bzw. vermarkten.

Team
Sebastian Kurt, 29: Dipl. Inf. (Nebenfach BWL), Webentwickler, seit der Dot-Com-Blase (2000)
Adrian Haß, 30: Bioinformatik & Scientific Computing, Vorher Geschäftsführer der FU-Gründung inbion GmbH

Weitere Informationen
Gründung im Februar 2010, jedoch schon vor Gründung mit ähnlichen Ideen seit 2009 im Bereich Social Commerce und Produktempfehlungssysteme unterwegs.

Warum nimmst du an der e-challenge teil?
Zunächst hat es uns einfach gereizt die durchaus vielschichtige Idee hinter Shopotainment mal in einem eingängigen Video auf den Punkt zu bringen, dann hat natürlich darüber hinaus auch die breite PR-Wirkung und nicht zuletzt die Chance auf einen attaktiven Preis ein Rolle gespielt. Nicht zuletzt ergibt sich im Falle einer Nominierung zum Finale auch eine interessante Gelegenheit sich mit z.T. Wettbewerbern aber auch ähnlich denkenden Visionären zum Thema E-Commerce auszutauschen.

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