Und der e-challenge Gewinner ist……….. WOABI !!!

Wir haben euch lang genug auf die Folter gespannt und freuen uns, euch nun endlich den e-challenge Gewinner zu präsentieren. Es ist Woabi!


Die Jury hat es sich nicht leicht gemacht, die Meinungen gingen weit auseinander und das Ergebnis war knapp. Kein Wunder, schließlich waren neun sehr spannende Startups für das Finale der e-challenge der Ecommerce Alliance nominiert. Sie hatten in den vorherigen drei Qualifizierungsrunden die Jury mit ihren spannenden E-Commerce-Konzepten überzeugen können. Doch gewinnen kann die e-challenge nur einer! Allen anderen acht – Whispler, sellaround, paymorrow, hotelsnapper, shopotainment, nelou, shobbits und der avocado store – gratulieren wir zu einem wohlverdienten zweiten Platz.


Woabi konnte mit seiner Shopping-App überzeugen, die einfach und intelligent die virtuelle mit der realen Welt verbindet. So kann man nun von jedem Ort, zum Beispiel direkt im Laden, Produktpreise vergleichen oder sich zusätzliche Informationen zu Produkten und deren Herstellern anzeigen lassen. Man scannt dazu lediglich den Produkt-Barcode mit der Handycamera oder gibt den Namen des Produktes per Hand in die App ein. Sowohl Nutzen als auch Potential der Idee erschließen sich schnell. Es kommt vor allem auf die Macher an, die Chancen zu nutzen und Woabi erfolgreich wachsen zu lassen. Gerade gestern gab es bei Woabi ein neues App-Update, die neuen Funktionen stellen die Macher in dem Video weiter unten vor.


In den nächsten Tagen werden hier im Blog weitere Informationen zu Woabi und den Köpfen dahinter folgen, wie auch Interviews mit den Jury-Mitgliedern und Sponsoren. Zudem halten wir euch auf dem Laufenden, was die Woabi-Gründer mit dem Gewinn so alles erleben. Denn zur Erinnerung, es gehört u.a. ein Werbepaket mit TV-Spot dazu.


Herzlichen Glückwunsch an den Gewinner – WOABI - auf dass ihr jetzt noch erfolgreichrer durchstartet!!!

Finale: die 9 innovativsten Ecommerce Startups 2010

Wir haben euch lange genug warten lassen. Das Finale rückt jeden Tag näher. Wir blicken zurück auf eine Vielzahl spannender Bewerbungen und präsentieren hier noch einmal die 9 Startups, die sich mit ihren Konzepten in den drei Qualifizierungsrunden durchsetzen und die Jury begeistern konnten.

1. woabi, die App für den mobilen Preisvergleich:

2. Whispler , der Service, der Produkte aus dem Web mit Social Networks verbindet:

3. Sellaround.net, das Social Selling Portal, deren Widgets Werbebanner und Minishop in einem sind:

4. paymorrow , der Rechnungskauf im Internet mit Zahlungsgarantie:

5. hotelsnapper, das Hotelzimmer-Verhandlungsportal:

6. Shopotainment mit einem Produkt-Interaktions-Dienst:

7. Nelou, die Plattform für junge Modedesigner:

8. Shobbits, der Treffpunkt für Shopping-Fans:

9. Avocado Store, der Online Marktplatz für Öko-Produkte und bereits erfolgreicher Gewinner, des Gründerwettbewerbs der Wirtschaftswoche:

„Kenne deinen Markt und setze auf Know-How!“ Vorrunden Gewinner Philipp Gloeckler von Avocado Store im Gespräch

Philipp Gloeckler - Avocado Store

Philipp Gloeckler - Avocado Store

Avocado Store ist Deutschlands größter Marktplatz für Öko-Produkte. Sowohl kleinen als auch großen Händlern wird auf dieser Plattform Raum gegeben, ihre Produkte zu vertreiben. So wird den Kunden ein gutes Angebot an grünen Produkte gegeben.

NB: Beschreib noch einmal kurz in einem Satz, was Avocado Store macht.
PG: Avocado Store ist Deutschlands größter kategorieübergreifender Online Marktplatz für Öko-Produkte.

NB: Wie ist euer Unternehmen entstanden?
PG: Die Idee ist im Sommer 2009 bei einem Treffen von Stephan Uhrenbacher und Philipp Gloeckler in Berlin entstanden.

NB: Wer steckt genau dahinter?
PG: Gegründet wurde Avocado Store von Philipp Gloeckler und Stephan Uhrenbacher. Heute ist es ein achtköpfiges Team.

NB: Was  war bisher das beeindruckendste Erlebnis, euer größter Erfolg?
PG: Unser beeindruckendstes Erlebnis war der Gewinn des WirtschaftsWochen Gründerpreis 2010.

NB: Was waren die größten Herausforderungen oder die größte Niederlage/ Zweifel?
PG: Es gab ein paar Anfangsschwierigkeiten. So haben wir zum Beispiel zu lange Research für eine Marktplatz Software betrieben, aber keine passende gefunden. Am Ende haben wir dann alles selbst programmiert.

NB: Wodurch unterscheidet ihr euch von anderen Ecommerce Unternehmen/ ganz konkret euren Mitbewerbern? Was macht ihr besser?

Avocado Store Logo

Avocado Store Logo

PG: Wir haben eine wirkliche Marktplatz Software entwickelt. Ein Produkt kann bei uns von x Händlern angeboten werden, welche in direktem Preisvergleich stehen. Der Kunde kann frei entscheiden, bei welchem Händler er das angebotene Produkt kaufen möchte. Jeder Händler hat einen eigenen Backend Zugang in welchem er seine Produkte und Bestellungen verwalten kann. Ein Produkt, welches auf der Avocado Store Datenbank eingepflegt ist, kann von jedem Händler in wenigen Klicks angeboten werden. Außerdem überprüft Avocado Store die Qualität der angelegten Produkte.

NB: Was glaubt ihr, macht euren Erfolg aus?
PG: Unser Erfolg basiert hauptsächlich auf unserem Team, unserer Software und dem wachsenden Markt.

NB: Was habt ihr euch für Ziele für die nächsten fünf Jahre gesetzt? Wo wollt ihr hin?
PG: Wir wollten ein internationaler Öko-Marktplatz werden.

NB: Wie relevant ist für euch der nicht-deutsche Markt, welche Pläne habt ihr außerhalb von Deutschland?
PG: Sehr relevant.

NB
: Habt ihr noch ein paar Tipps für andere Startups?
PG: Kenne deinen Markt und setze auf Know-How!

NB: Was begeistert euch besonders am Ecommerce?
PG: Das Marktplatz-Thema ist sehr interessant, da es vielen neuen Teilnehmern ermöglicht, Umsatz übers Internet zu machen. Zudem ermöglicht es dem Kunden das größtmögliche Angebot.

NB: Was erhofft ihr euch von der e-challenge?
PG: Einen Schritt weiter zu kommen.

NB: Vielen Dank für das Gespräch.
PG: Gerne.

„Das „perfekte“ Konzept gibt es nicht, denn es wird sich auf dem Weg immer wieder anpassen“ Vorrunden-Gewinner Markus Dickhardt von shobbits im Gespräch

Shobbits ist eine Plattform für Shopping-Fans. Mitglieder können erstmals gemeinsam auf Online Einkaufstour gehen, sich gegenseitig bei Kaufentscheidungen beraten oder sich von anderen Mitgliedern inspirieren lassen. Durch viele spielerische Extras wird der Online Einkauf mit shobbits zum Erlebnis-Shopping.

Die shobbits-Gründer: Markus Dickhardt, Helge Ruff und Stefan Graf

Die shobbits-Gründer: Markus Dickhardt, Helge Ruff und Stefan Graf

NB: Beschreib noch einmal kurz in einem Satz, was shobbits macht.
MD: Auf shobbits kann man erstmals mit seinen Freunden online gemeinsam einkaufen. Dabei nutzt man die Vorteile einer realen Shopping-Tour kombiniert mit denen des Online Shoppings. Entertainment und der gegenseitige Austausch über Produkte stehen dabei im Vordergrund.

NB: Wie ist euer Unternehmen entstanden?
MD: Wir finden, dass einkaufen mit Freunden am meisten Spaß macht. Warum sollte man sich denn nicht auch online mit Freunden zur Shopping-Tour und zum Stöbern treffen können? Angefangen hat alles über mehrere Monate von zu Hause aus: Ich habe von München aus angefangen zu arbeiten, Helge von Hannover und Stefan von Freiburg aus. Irgendwann haben wir uns dann in Münster getroffen, weil dort unser Partner für die Entwicklung saß. Im Januar 2010 fanden wir uns in München zusammen und entwickeln unser Unternehmen nun von hier aus weiter.

NB: Wer steckt genau hinter shobbits?
MD: Shobbits wurde bis heute von drei Gründern und zwei Business Angels finanziert. Seit Juni 2010 werden wir im Rahmen des „Exist“ Programs vom Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie und dem europäischen Sozialfonds gefördert.

NB: Was  war bisher das beeindruckendste Erlebnis, euer größter Erfolg?
MD: Das schönste Erlebnis für uns war nach sehr langer Konzeptions- und Entwicklungsphase, die ersten Klicks auf unserem eigenen Portal machen zu können. Zu sehen wie die ersten Pilot User das Portal nutzen und uns mit Begeisterung Feedback geben, war und ist sicherlich ein schönes Erfolgserlebnis. Die Förderung durch „Exist“ ist für uns natürlich auch eine tolle Bestätigung und zeigt, dass wir auf dem richtigen Weg sind.

NB: Was waren die größten Herausforderungen oder die größte Niederlage/ Zweifel?
MD: Die größte Herausforderung, die wir anfänglich hatten, war ein solch umfangreiches Projekt mit sehr begrenzten Mitteln in die Realität umzusetzen. Ab heute geht es darum, das Portal zu vermarkten und in gleichem Zug einen Investor und Partner zu finden, der unser Wachstum beschleunigt. Zudem ist es nicht ganz leicht Unterstützer zu finden, die die schwierige Situation und besonderen Umstände eines Startups verstehen. Junge Unternehmen haben einfach andere Bedürfnisse als etablierte Unternehmen.

NB: Wodurch unterscheidet ihr euch von anderen Ecommerce Unternehmen? Was macht ihr besser?

shobbits-Logo

shobbits-Logo

MD: Wir definieren „Social Commerce“ ein wenig anders als konkurrierende Unternehmen aus dem Social Commerce Bereich. „Social“ heißt für uns Austausch und Kommunikation und deshalb geht es bei shobbits auch hauptsächlich darum, sich mit Freunden und Gleichgesinnten über Produkte auszutauschen. Auf shobbits kann man erstmals mit Freunden auch online gemeinsam in Echtzeit einkaufen gehen. Online Shopping soll genauso viel Spaß machen und Vorteile bieten wie eine Shopping-Tour mit Freunden in der realen Welt: Direkte Beratung durch Freunde, Stöbern, Entertainment; und Spaß kombiniert mit der Produkt- und Preisvielfalt des Online Shoppings – das ist shobbits! Wir sind der festen Überzeugung, dass ein großer Teil vom klassischen b2c Ecommerce dem Social Commerce weichen wird.

NB: Was glaubt ihr, macht euren Erfolg aus?
MD: Wir glauben fest an unsere Idee.Unser Portal trifft den Zahn der Zeit und ist das, was Online Shopper der Zukunft fordern!

NB: Was braucht ihr, um noch erfolgreicher zu werden?
MD: Wir hatten bis zum heutigen Tag einige tolle Erfolge, aber jetzt wollen wir unser Portal am Markt erfolgreich platzieren. Wir wollen eine Nutzerbasis schaffen, die die Vorteile von shobbits nicht mehr missen will. Dazu sind wir auf der Suche nach einem strategischen Investor als Partner, um dieses Ziel schnellstmöglich zu erreichen.

NB: Was habt ihr euch für Ziele für die nächsten fünf Jahre gesetzt? Wo wollt ihr hin?
MD: Wir würden gerne dem noch etwas schwammigen Begriff „Social Commerce“ ein Gesicht geben und einen festen Platz in der Online-Shopping-Welt einnehmen. Dabei wollen wir unseren Nutzern viele Vorteile bieten, so dass es zur Gewohnheit wird, auf shobbits einzukaufen und sich durch seine Freunde inspirieren und beraten zu lassen.

NB: Wie relevant ist für euch der nicht-deutsche Markt, welche Pläne habt ihr außerhalb von Deutschland?
MD: Unsere Grundidee lautet: „Zwei Freundinnen, eine aus München und eine aus Frankfurt, gehen über shobbits zusammen in Mailand Einkaufen!“ Ich glaube, das sagt alles, oder?

NB: Habt ihr noch ein paar Tipps für andere Startups?
MD: Eine Idee zu haben ist super, aber das Wichtigste ist: Einfach loslegen. In fast allen Fällen gibt es immer einen Weg, auch wenn der große Investor noch nicht an Bord ist. Das „perfekte“ Konzept gibt es nicht, denn es wird sich auf dem Weg immer wieder anpassen.

NB: Was begeistert euch besonders am Ecommerce?
MD: Der Ecommerce-Markt ist sehr lebendig, verändert sich ständig und das Innovationspotenzial ist groß. Es gibt jedes Jahr viele tolle neue Ideen und es ist eine Herausforderung, den Zahn der Zeit zu treffen. Wir sind auf der einen Seite von den Portalen, die jedes Jahr entstehen, begeistert, auf der anderen Seite enttäuscht von dem, was es noch nicht gibt. Ecommerce oder besser Social Commerce heißt für uns Zukunft und wir wollen ein Teil davon sein.

NB: Was seht ihr für Entwicklungen in den nächsten Jahren im Ecommerce?
MD: Wir glauben, dass sich in Zukunft sehr viel um Social und Mobile Commerce und auch grenzüberschreitendem Online Shopping (zumindest EU-weit) drehen wird!

NB: Was erhofft ihr euch von der e-challenge?
MD: Wir wollen  „Innovativstes E-Commerce Start-Up 2010“ werden, ganz klar, aber natürlich auch neue Herausforderungen, neue Menschen und tolle Ideen kennen lernen. Unseren Horizont erweitern und konstruktives Feedback von Ecommerce Experten bekommen – deshalb sind wir bei der e-challenge dabei!

NB: Vielen Dank für das Gespräch.
MD: Ich danke dir.

„Nelou will verhindern, dass alle Kreativität auf dem Dachboden landet“ Vorrunden-Gewinnerin Regine Harr von Nelou im Gespräch

Nelou ist eine Plattform, auf der junge Designer und Designerinnen ihre Kollektionen der Öffentlichkeit präsentieren können. Zugleich bietet die Mode-Plattform ihren Kunden sowohl die Möglichkeit sehr individuelle Kleidung zu kaufen, als auch die Designer hinter ihren Kleidungsstücken kennen zu lernen.

NB: Beschreib noch einmal kurz in einem Satz, was Nelou macht.

Team Nelou

Nelou-Team

RH: Nelou ist eine Plattform für Modedesigner, die ihre Kreationen weltweit verkaufen wollen und für Konsumenten, die keine Lust haben ihren Stil von Trends diktiert zu bekommen. Nelou ermöglicht, dass Mode sich wirklich demokratisiert. Auf Nelou.com lernt man durch unser Videokonzept nicht nur die Kollektion der Designer kennen, sondern auch die Personen hinter einem Label.

NB: Wie ist euer Unternehmen entstanden?
RH: Modedesigner kommen mit einer fertigen Kollektion aus der Uni und haben dann keine Möglichkeit einfach und schnell ihre Entwürfe zu verkaufen. Dieser Talentpool ist demnach unerschlossen. Alle Kreativität landet irgendwo auf dem Dachboden. Da aber die Nachfrage immer individueller und weniger brandlastig wird, haben wir beschlossen eine Plattform zu schaffen, die es Designern ermöglicht gefunden zu werden – und das weltweit. Die Nachfrage nach solch einer Plattform ist riesengroß ebenso wie die nach den Talk Shows.

NB: Wer steckt genau hinter Nelou?
RH: Regine Harr – 29 Jahre
• BA Philosophy & Economics (Bayreuth 2005) – Auslandssemester Südafrika
• LLM Law & Economics (EMLE 2006) – Rotterdam, Bologna, Berkley
• 2006- 2009: Jefferies – Investment Banking – Mergers & Acquisition – London
• 2009: Grameen Bank – Micro Financing Training in Bangladesh
• 2010: nelou.com

NB: Was war bisher das beeindruckendste Erlebnis, euer größter Erfolg?
RH: Die Nachfrage der Designer ist wirklich enorm und kommt aus der ganzen Welt, was sehr motivierend ist. Vor zwei Wochen waren wir auf der London Fashion Week und haben dort in drei Tagen 26 Designer interviewt. Das macht unheimlich viel Spaß. Wir sind im direkten Kontakt mit den Designern und lernen verstehen was die Designer brauchen und wollen. Es ist faszinierend, mitzuerleben wie diese Designer wachsen und wie deren Kollektionen ankommen. Wir haben mit Designern gesprochen, die mit Lady Gaga, Katie Melua, Chicks on Speed, Moby, u.v.m. zusammen gearbeitet haben. Das ist unglaublich spannend. Darüber hinaus ist es aufregend mehr und mehr Anfragen von verschiedenen Plattformen zu bekommen die unseren Inhalt so gut finden, dass sie gern mit uns zusammen arbeiten wollen, wie MySpace, Sevenload und Youtube. Das freut uns natürlich ganz besonders, da wir hoffen über diese Plattformen bekannt zu werden und unseren Invideo-Shop einbinden zu können.

NB: Was waren die größten Herausforderungen oder die größte Niederlage/ Zweifel?

Nelou-Teaser

Nelou-Teaser

RH: Eine Herausforderung ist das Fertigstellen der Plattform. Da wir nicht noch eine x-beliebige Shoppingplattform ins Leben rufen wollen, sondern den Designern eine Anlaufstelle für ihre sozialen Aktivitäten im Netz bieten wollen, standen wir vor neuen Aufgaben und Herausforderungen. Aber wir sind jetzt so weit, dass wir die Designer auf die Plattform lassen können. Jetzt ist es wichtig, eine Finanzierung auf die Beine zu stellen, um für das notwendige Aufsehen sorgen zu können.

NB: Wodurch unterscheidet ihr euch von anderen Ecommerce Unternehmen/ ganz konkret euren Mitbewerbern? Was macht ihr besser?
RH: Vergleichbare Plattformen sind Dawanda oder Etsy, die aber nicht gezielt auf Designer ausgerichtet sind, und auf denen Designer sich nicht so gerne wiederfinden möchten. Des weiteren sind wir einzigartig in unserer Herangehensweise mit Videos. Die Talk Shows/ Interviews sind für uns ein wichtiges Element, denn wir glauben, dass das Kennenlernen der Designer zukünftig immer wichtiger wird, wie es in der Musik- und der Filmindustrie schon immer gang und gäbe ist.

NB: Was glaubt ihr, macht euren Erfolg aus?
RH: Ganz wichtig ist uns Authentizität. Wir versuchen nicht zu konkurrieren, wir versuchen zu kooperieren. Wir sprechen mit allen, die mit uns zusammen arbeiten wollen, seien es auch ähnliche Plattformen, wie www.gestyled.com. Wir versuchen nicht glamourös zu sein, sondern wir wollen Mode allen Menschen zugänglich machen. Deswegen sind unsere Interviews beispielsweise nicht Fashion für Fashion Leute, wie sonst viele Magazine, sondern es geht um Unterhaltung. Darüber hinaus geht es uns ganz klar darum, den Designern eine Plattformen zu bieten die es ihnen wirklich ermöglicht, ihre Kollektion zu verkaufen und die nicht wieder eine Fashion/Kunst-Plattform ist.

NB: Was braucht ihr, um noch erfolgreicher zu werden?
RH: Der nächste Schritt wird sein, dass wir uns um eine Finanzierung kümmern. Außerdem brauchen wir viel Pressearbeit und gute Kooperationen.

NB: Was habt ihr euch für Ziele für die nächsten fünf Jahre gesetzt? Wo wollt ihr hin?
RH: Wir würden gerne das TV Format weiter ausbauen. Wir haben eine Anfrage von einem lokalen TV Sender ob wir bei ihnen eine richtige Late Night Talk Show produzieren wollen. Des weiteren haben wir vor, mit der Show auf Reise zu gehen, wie jetzt auch schon in London, um Designer aus aller Welt zu interviewen. In fünf Jahren sind wir hoffentlich die Weltmarktführer wenn es um junge Modedesigner geht.

NB: Wie relevant ist für euch der nicht-deutsche Markt, welche Pläne habt ihr außerhalb von Deutschland?
RH: Mode ist eine Industrie die global ist, aber nicht wirklich globalisiert. Sprich, jeder trägt Kleider, die am anderen Ende der Welt produziert werden und hier angezogen. Es gibt viele große Labels weltweit, aber sie diktieren die Trends.Globalisiert würde bedeuten, dass ich als Franzose ein schönes Teil aus Indien beziehen kann mit schönen indischen Mustern. Erst dann wäre der Markt wirklich globalisiert und mein Outfit individuell gestaltet und nicht mehr von irgendwelchen Trends bestimmt. Deshalb sind die Märkte außerhalb Deutschlands sehr wichtig für uns.

NB: Habt ihr noch ein paar Tipps für andere Startups?
RH: Geduld, Geduld, Geduld. Man braucht sehr viel Durchhaltevermögen und starke Nerven. Dafür ist aber der Spaß und Erfolgsfaktor sehr viel höher. Lasst euch auch nicht zu sehr reinreden. Ihr macht das schon

NB: Was begeistert euch besonders am Ecommerce?
RH: Das Potential des Internets ist unglaublich und das ist das faszinierende daran. Heute ist noch nicht abzusehen wie wichtig das Online-Einkaufen in zehn Jahren ist. Alles was wir wissen ist, dass es wichtiger wird, und damit wird auch die Relevanz sehr guter Ecommerce Plattformen wichtiger. Auf diese Herausforderungen und Veränderungen freuen wir uns schon jetzt.

NB: Was seht ihr für Entwicklungen in den nächsten Jahren im Ecommerce?
RH: Mehr und mehr Leute werden ihre Einkäufe über das Internet tätigen und die Relevanz richtig guter Plattformen wird wachsen. Die Menschen werden wählerischer werden und sich intensiver in sozialen Netzen austauschen. Die einwandfreie Funktion, die schnelle Bedienung und die intuitive Nutzung der Medien wird im Vordergrund stehen. Die Grenzen der Technik werden immer weiter verschwinden und die Anforderung nach Individualisierung steigen. Mit einem modularen Grundaufbau und der Nutzung von den neusten Technologien sehen wir dieser Entwicklung voller Freude entgegen!

NB: Was erhofft ihr euch von der e-challenge?
RH: Wir würden uns wünschen interessante Leute kennenzulernen, die sich von unserer Idee anstecken lassen und uns helfen wollen Nelou in aller Munde (auf alle Bildschirme) zu bringen. Da ist Geld natürlich sehr willkommen, aber auch tatkräftige Unterstützung an allen anderen Fronten!

NB: Ich danke dir für das Gespräch.
RH: Gerne.

Die letzten drei Finalisten stehen fest

Die letzte Runde der von der Ecommerce Alliance initiierten e-challenge ist vorüber. Auch dieses mal haben viele Startups, um den Einzug ins Finale gekämpft. Die Jury hatte es nicht leicht, doch jetzt stehen sie fest, die glücklichen drei die sich für die nächste Runde qualifiziert haben:

1) Nelou, die Plattform für junge Modedesigner:

2) Shobbits, der Treffpunkt für Shopping-Fans:

3) Avocado Store, Deutschlands größter Online Marktplatz für Öko-Produkte und bereits erfolgreicher Gewinner, des Gründerwettbewerbs der Wirtschaftswoche:

e-challenge Bewerbung: shooppaa, “Erlebnis-Einkaufen” im Netz

Pitch
Shooppaa - the shopping experience. Shooppaa steht für Shopping und Lifestyle. Wir wollen, dass Shopping wieder zum Erlebnis wird, ähnlich einer aufregenden Shopping-Tour durch die Stadt.

Video

Kurzbeschreibung
Shooppaa bietet für Nutzer das ultimative Shoppingerlebnis. Wir bringen das „Erlebnis Einkaufen“ auf eine faszinierende und einfache Weise in das Internet. Der Fokus wird auf den Online-Modeeinkauf gelegt. Hier sind Präsentation, Inspiration und Spaßfaktor die wesentlichen Punkte. Dabei setzen wir nicht nur auf E-Commerce sondern auch auf Mobile-Commerce.
Ob am PC oder am Smartphone, man stöbert von Schaufenster zu Schaufenster und entdeckt dabei die neuesten Modetrends, welche auch mit wenigen Klicks sofort erworben werden können. Im Prinzip also ein virtueller Gang durch verschiedene Schaufenster-Straßen, die auf das wesentliche zugeschnitten sind.  Shooppaa kombiniert die Vorteile einer klassischen Einkaufstour durch die Stadt mit den Vorteilen des Online-Shoppings.
Shopbetreiber mieten sich virtuelle Schaufenster auf der Shooppaa – Einkaufsmeile. 
Diese Schaufenster können nach eigenen Wünschen individuell gestaltet werden. 
Der Shopbetreiber kann seine Artikel effektvoll und überzeugend präsentieren, und alles komplett ohne Programmierkenntnisse, sowie jederzeit mit wenigen Klicks änderbar. Um das Verkaufen so einfach wie möglich zu machen, stellen wir einen Fullfillment-Service für die Shopbetreiber bereit.
Um das Einkaufen für Nutzer so einfach wie möglich zu gestalten, bieten wir das „Ein-Warenkorb-System“ an, so dass die Nutzer einfach shop-übergreifend einkaufen und bezahlen können. Auf der gesamten Plattform soll zusätzlich das Motto „Versandkostenfrei“ gelten.

Team
Aytac Bilgin, 28, Dipl. Informatiker (FH), Management und Webentwicklung, mehrere Jahre Erfahrung in der Entwicklung von E-Commerce Lösungen.
Thomas Hornberger, 27, Dipl. Informatiker (BA), Webentwicklung und Server Administration, mehrere Jahre Erfahrung in der Entwicklung von E-Commerce Lösungen.
Stephan Baier, 29, Dipl. Kommunikationsdesigner, Gestaltung und Marketing
Uwe Sölen Flaig, 25, Multimedia-Entwickler, Gestaltung und Animation

Weitere Informationen
Wir sind in im Moment in der Entwicklungsphase
 und suchen Investoren, die uns helfen, shooppaa bekannt zu machen.


Warum nimmst du an der e-challenge teil?
Wir nehmen teil, um ein erstes Feedback für unser Portal zu erhalten und erhoffen uns neue wertvolle Kontakte. Wir sind von unserer Idee überzeugt und wollen die e-challenge gewinnen.

e-challenge Bewerbung: shobbits, der Treffpunkt für Shopping-Fans

Pitch
shobbits ist der Treffpunkt für Shopping-Fans und ermöglicht ihnen, sich gegenseitig zu inspirieren. Unsere Mitglieder können zum ersten Mal online gemeinsame Einkaufstouren erleben, sich in Echtzeit beraten, sowie Freunden bei Produktentscheidungen helfen. Viele spielerische Funktionen machen Online-Shopping bei uns zum Erlebnis.

Video

Kurzbeschreibung
Immer mehr Menschen kaufen im Internet ein. Zugleich aber steht der eCommerce vor einem Wandel und die klassischen Shopping-Portale werden den modernen Bedürfnissen der Kunden schon bald nicht mehr nachkommen können. Simple Preisvergleiche und ein breites Angebot allein reichen bei Weitem nicht mehr aus, um Kunden zu begeistern. Einkäufer sind bei ihrer Kaufentscheidung auf sich gestellt und müssen der Informationsflut im Netz Herr werden. Viele sind dabei überfordert und letztendlich frustriert. Genau wie in der realen Welt bevorzugen die Konsumenten auch im Internet den sozialen Austausch und machen ihre Kaufentscheidungen mehr denn je von den Empfehlungen ihrer Freunde, Gleichgesinnter oder Experten abhängig.
shobbits ist DER Treffpunkt für Shopping-Fans! Durch die Vielzahl an spielerischen Funktionen ermöglichen wir unseren Mitgliedern sich gegenseitig beim Online Einkaufen zu inspirieren. Durch unser innovatives „Live-Kommunikations-Modul“  können unsere Mitglieder erstmals gemeinschaftliche Einkaufstouren mit Freunden erleben und dabei in Echtzeit über die neusten Produkte oder Trends diskutieren. Freunde helfen sich auf diese Weise bei Produktentscheidungen. shobbits-Nutzer können auch andere Mitglieder kontaktieren, die ein bestimmtes Produkt gekauft haben und dieses verwenden. Somit erhalten sie Zugang zu authentischen Produktinformationen!
Im eigenen Shopping-Feed wird immer angezeigt, was Freunde gerade bewertet, kommentiert oder gekauft haben. Auf diese Weise befinden sich unsere Mitglieder in ständiger Interaktion miteinander.
Produktlisten helfen dem User individuelle Sortimente und Outfits zusammen zu stellen und diese seinen Freunden zu zeigen. Auf der anderen Seite bieten die Zusammenstellungen anderer gleichgesinnter Mitglieder eine tolle Gelegenheit neue Produkte zu entdecken, die man vielleicht sonst nie gefunden hätte.
shobbits bietet ein breites Produktportfolio von Elektronik über Mode an. Unsere Mitglieder können ihr komplettes Online-Shopping organisieren und vereinfachen. Die Vielzahl von spielerischen Funktionen macht Online-Shopping bei shobbits zum Erlebnis.

Team
shobbits wurde von Helge Ruff, Markus Dickhardt und Stefan Graf gegründet.

Helge ist 28 Jahre alt und studierte BWL in Freiberg, Mannheim und Sydney.
Bei shobbits ist er für das Marketing und die strategische Positionierung zuständig. Er ist zudem Ansprechpartner für Kooperationspartner.

Markus, 27 Jahre alt, absolvierte sein International Business Studium an der San Diego State University in Kalifornien, USA.
Markus ist für den strukturellen Unternehmensaufbau und die Organisation zuständig. Außerdem kümmert er sich um die Finanzen und ist Ansprechpartner für die Presse.

Stefan, 27 Jahre alt, studierte zunächst in Furtwangen und dann in Karlsruhe Wirtschaftsinformatik.
Grundsätzlich ist Stefan für die technische Entwicklung des Portals zuständig und bildet die Schnittstelle zu den Agenturen und Freelancern, die an der Entwicklung von shobbits beteiligt sind. Des Weiteren liegt der Bereich „Social Media“ in Stefans Verantwortungsbereich.

Weitere Informationen
Die shobbits GmbH wurde 2009 in München gegründet. Unsere Technologie haben wir hauptsächlich aus Eigenmitteln und mit der Hilfe von zwei Business Angels finanziert. Seit Juni 2010 wird shobbits vom Bundeswirtschaftsministerium für Wirtschaft und der EU im Rahmen des EXIST-Programms gefördert. shobbits befindet sich seit Anfang August in der Alpha-Phase.

Warum nimmst du an der e-challenge teil?
Die e-challenge ist eine spannende Herausforderung, bei der wir unser innovatives Social-Commerce Projekt „shobbits“ präsentieren wollen. Wir freuen uns auf den Austausch mit anderen innovativen Start-Ups aus dem E-Commerce Bereich und möchten die hochkarätige Jury von shobbits als „Innovativstes E-Commerce Startup 2010“ überzeugen! Wir freuen uns darauf…

e-challenge Bewerbung: boatoon, das Wassersport-Portal

Pitch
boatoon ist eine interaktive, web basierte Community. Menschen mit der Begeisterung für Wassersport wird auf boatoon.com eine zentrale Anlaufstelle im Internet geboten. Dem User wird die ganze Bandbreite im Bereich Wassersport in Form von Kleinanzeigen (Classifieds), Charter, E-Commerce Service und Branchenverzeichnis zur Verfügung gestellt.

Video

Kurzbeschreibung
Mit boatoon.com haben wir eine sehr vielseitig nutzbare Plattform entwickelt, die sowohl kommerziellen Kunden als auch privaten Usern gleichermaßen Mehrwerte bietet. Die Idee ist es, ein Wassersport-Portal zu entwickeln, das „alles unter einem Dach“ anbietet und so dem User das Hobby Wassersport leichter zugänglich macht und gleichzeitig gut strukturiert darstellt. Zeitersparnis und weniger Ärger durch die schier unüberschaubaren Weiten des world wide web sind entscheidende Vorteile für den User. Dieser innovative Ansatz soll User national und international untereinander und darüber hinaus mit der Wassersportindustrie vernetzen. Die Community bildet hier den zentralen Ausgangspunkt des Portals.

Durch unterschiedliche Einsatzmöglichkeiten des Portals ist geplant, die ganze Bandbreite des Wassersports abzudecken. Hiermit ermöglicht boatoon.com dem User sein Hobby täglich auf der Plattform zu (er)leben.

Im Einzelnen soll boatoon.com Menschen mit Begeisterung für Wassersport vereinen und mit Kleinanzeigen, Charter, E-Commerce und einem Branchenführer eine zentrale Anlaufstelle im Internet bieten. Das ansprechende Design des Portals, kombiniert mit den neusten Technologien in der Entwicklung, soll die User über ihr Hobby und Ihre Interessen miteinander verbinden und begeistern.

Kunden aus der Wassersportbranche haben hier die Chance genau diese Menschen zu erreichen und ihre Produkte vielfältig auf unserem Portal anzubieten. Die Wassersportindustrie erhält somit mit boatoon.com eine Plattform für zielgerichtete Kommunikation in der Branche und kann das Portal effektiv zur Vertriebsunterstützung nutzen. boatoon.com wird einen Grundstock an Leistungen, vor allem für private Nutzer, kostenfrei zur Verfügung stellen und ist offen für jeden mit der Leidenschaft für Wassersport.

Weiterhin wollen wir mit boatoon.com immer wieder innovative Wege zum Nutzen unserer User gehen; eine ständige Anpassung an die Bedürfnisse der User, kommerziell wie privat, ist für uns ein wichtiger Bestandteil der Firmenphilosophie. Langfristig streben wir an, in allen bedeutenden europäischen Wassersportmärkten vertreten zu sein und eine führende Rolle einzunehmen.

Team
Wir sind ein junges, dynamisches Team, das sich dem Thema Wassersport verschrieben hat. Momentan besteht das boatoon Team aus neun Mitarbeitern und fünf Entwicklern. Von den neun Mitarbeitern sind sechs fest angestellt, während die anderen zwei freiberuflich für den Vertrieb von boatoon.com im Einsatz sind. Das boatoon Team ist eine bewusste Kombination aus Mitarbeitern mit mehrjähriger branchenspezifischer Berufserfahrung und Hochschulabsolventen.  Der Mitgründer und Gesellschafter der boatoon GmbH, Torben Knappe, ist bereits seit mehreren Jahren als Unternehmer tätig u.a. mit der Firma Sea-Site Projects, Hamburg.

Darüber hinaus haben alle Mitarbeiter eine persönliche Bindung zum Thema Wassersport und treiben so, durch ihre Leidenschaft, die Entwicklung des Portals mit Enthusiasmus voran, um den Usern ganz nach dem Slogan „Mehr Zeit für deine Leidenschaft“ mit boatoon.com, schnellstmöglich eine unumgängliche Anlaufstelle für ihr Hobby zu bieten.

Die Vertriebsstruktur hat folgende Gliederung: Jeder Bereich hat einen Produktmanager, der eigenverantwortlich die zu seinem Bereich zählenden Produkte und Kunden betreut und verwaltet. Auch wenn der jeweilige Produktmanager schwerpunktmäßig in seinem Bereich tätig ist, steht er selbstverständlich im ständigen Austausch mit allen Teamkollegen. Durch diese Organisationsstruktur ist eine flexible und rasche Reaktion auf Veränderungen möglich ebenso wie eine kompetenzübergreifende Weiterentwicklung jedes einzelnen.

Weitere Informationen
Die boatoon GmbH ist eine gemeinschaftliche Gründung der Grupo Intercom Germany, einem Ableger der Grupo Intercom Spanien. Die Grupo Intercom ist ein Seed-Investor für Internet basierte Geschäftsmodelle und hält derzeitig Beteiligungen an über 40 Portalen. Cosas de Barcos ist eines dieser Unternehmen in das Grupo Intercom Spanien investiert hat. Seit 1997 ist Cosas de Barcos zu einem der wichtigsten Wassersportwebseiten im Mittelmeer-Raum geworden. Von Cosas de Barcos übernimmt boatoon.com Teile der Inhalte und kann auf den Erfahrungen aufbauen. Sea-Side-Projects, der dritte Gesellschafter, ist das Unternehmen des boatoon CEO Torben Knappe. Torben Knappe ist seit Jahren auf Agenturseite und als Berater in der Wasssersportbranche tätig.
Die boatoon GmbH wurde im Februar 2010 von den drei Gesellschaftern gegründet und hat ihren Sitz in Berlin. Die Finanzierung des Grundkapitals und des benötigten Kapitals für die Start-up Phase bringen die drei Gesellschafter auf und schaffen so den Freiraum für die Entwicklung des Unternehmens. Die erste Beta-Version wurde am 21. Juni 2010 gelauncht und steht seither unter stetiger Weiterentwicklung.

Warum nimmst du an der e-challenge teil?
Zunächst finden wir es super, dass es die Initiative “e-challenge Contest” gibt und Startups so die Chance auf eine umfangreiche Unterstützung haben. Der e-challenge Contest bietet unserem Startup die umfassende Möglichkeit, auf schnellem Weg den Bekanntheitsgrad zu steigern und boatoon.com so auf Kurs zu bringen. Die Preisgelder sind sehr gut aufgeteilt und haben ihren Schwerpunk auf „Medienpaket” genau der Bereich, den wir zurzeit ausgiebig vorantreiben möchten. Darüber hinaus finden wir die professionelle Beratung im Preispaket „Logistik“ überaus interessant und hilfreich für unser junges Unternehmen, das noch am Anfang steht und von jeder fachlichen sowie finanziellen Unterstützung nur profitieren kann.

e-challenge Bewerbung: Nelou, die Plattform für junge Modedesigner

Pitch
Nelou ist eine Plattform für junge Modedesigner, die jungen Desginern ermöglicht, ihre Kollektion der Öffentlichkeit vorzustellen.
Die Modeindustrie hat sich in den letzen Jahren weltweit stark verändert hin zu einer deutlich diversifizierten und aufregenderen Industrie. Zwei Trends werden immer deutlicher: Zum einen wollen immer mehr Studenten, die aus Modeschulen kommen, ihrem Können eine Chance geben und starten daraufhin ihr eigenes kleines Label. Auf der andere Seite steigt die Konsumnachfrage nach individueller Mode und damit verbunden die Nachfrage nach Jungdesignermode.
Käufer wollen immer mehr individuelle Mode und nicht nur Kleidung aus Massenproduktion tragen. Des weiteren wollen Konsumenten die Designer hinter einem Label kennenlernen, um sich auch mit den Menschen, deren Kleidung sie tragen, identifizieren zu können.

Nelou möchte diese zwei Interessengruppen zusammen bringen. Durch Nelou können Designer Konsumenten weltweit finden. Wir stellen uns eine Situation vor, in der zum Beispiel eine Französin ein indisches Oberteil möchte und dafür über die Nelou Webseite in Kontakt mit einem indischen Designer tritt und von diesem das Oberteil kauft.

Nelou ermöglicht, dass Kunden und Designer einfach und unkompliziert miteinander agieren können und somit beide Interessen befriedigt werden. Darüber hinaus kann ein Designer auf diese Art und Weise sein Label aufbauen und vermarkten, da er nicht mehr in der Anonymität des Internets verschwindet. Mit der Plattform möchten wir den Aufwand und die Kosten, die mit dem Aufbau eines Labels verbunden sind, deutlich reduzieren. Durch Nelou wird eine ganz neue Herangehensweise an die Modeindustrie kreiert – die Modeindustrie wird zu einem globalen Modedorf und Networking zwischen verschiedenen Interessengruppen wird stark vereinfacht.

Video

Kurzbeschreibung
Modedesigner errichten auf Nelou ihre eigene Seite mit Shop, durch den sie dann ihre Kleidung verkaufen können. Wenn Designer aus der Universität kommen, haben sie normalerweise kein Kapital um ihre eigene Webseite und ihre eigene Marketingkampagne zu starten. Nelou bietet genau diesen Service gegen eine Kommission an, die auf den Warenkorb erhoben wird.
Das Konsumverhalten verändert sich sehr stark. Käufer wollen nicht mehr nur einfach neue Designs finden, sondern auch die Designer „kennenlernen“, sprich erfahren wer die Designer sind und wie ihr Leben aussieht. Dieses „Kennenlernen“ spielt eine zunehmend relevante Rollen im Kaufverhalten. Dieser Wandel war ausschlaggebend für unseren Entschluss eine Talk Show zu starten in der wir auf unterhaltsame Art und Weise Designer vorstellen. Solch ein Format ist weltweit einzigartig. Die Idee ist, dass Designer nicht primär über ihre Kollektion sprechen sondern dass ihre Persönlichkeit zum Vorschein kommt; auf eine unterhaltsame und witzige Art.
Die Film- sowie die Musikwelt haben solche TV Formate, in denen Künstler auf eine persönliche Weise dargestellt werden. Beispielsweise redet ein Gast bei Harald Schmidt nicht nur über seinen neuesten Film oder sein neuestes Album sondern viel mehr über Erfahrungen, die er in letzter Zeit gemacht hat oder Menschen, die er getroffen hat. Somit bekommt der Zuschauer einen Einblick in das Leben eines Gastes und ist so eher bereit zu sagen „ja, den neuen Film mit xyz möchte ich gerne sehen“.
Auf nelou.com bekommt ein Zuschauer genau diese Möglichkeit, er erfährt mehr über den Designer und kann dann gleichzeitig die neusten Teile seiner Kollektionen kaufen.

Unser Motto ist:
Watch and Shop – Click and Buy!!!!

Team
Regine Harr – 29 Jahre
– BA Philosophy & Economics (Bayreuth 2005) – Auslandssemester Suedafrika
– LLM Law & Economics (EMLE 2006) – Rotterdam, Bologna, Berkley
– 2006- 2009: Jefferies – Investment Banking – Mergers & Acquisition – London
– 2009: Grameen Bank – Micro Financing Training in Bangladesh
– 2010: nelou.com

Weitere Informationen
– Anfang 2010: Start der Blogplattform
– April 2010: Start der E-Commerce Programmierung
– Juli 2010: Start von nelou.tv
– August 2010: Verhandlungsbeginn mit MySpace ueber die Ausstrahlung von nelou.tv
erste Show lief sehr erfolgreich auf der Seite
– September 2010: Launch der nelou.com Plattform

Warum nimmst du an der e-challenge teil?
Ecommerce in der Modeindustrie nimmt einen immer wichtigeren Stellenwert ein. Heutzutage Kleidung übers Internet zu beziehen ist fast schon wie Reisen übers Internet zu buchen. Dies stellt eine echte Chance für junge Modedesigner dar. Mit dem Geld der e-challenge können wir schneller den Modedesignern die Möglichkeit geben ihr Talent auszuleben und Geld zu verdienen.
Nelou ist nicht nur eine Ecommerceplattform im klassischen Sinne sondern ermöglicht gleichzeitig Entertainment. Sprich ein Kunde hat die Möglichkeit sich eine Talk Show mit einem der Designer anzuschauen, den Designer kennenzulernen und gleichzeitig Teile aus der Kollektion zu erwerben. Damit garantiert nelou den Käufern ein innovatives und neues Shoppingerlebnis.